Schonende und ästhetische Verfahren

Kieferorthopädie
für Erwachsene

Es ist nie zu spät

Auch bei Erwachsenen ist eine Kieferorthopädie möglich und auch in fortgeschrittenem Alter noch sinnvoll, wenn die Strukturen von Knochen und Zahnfleisch dieses erlauben. 

Was in der Jugend versäumt wurde, lässt sich auch im Alter noch nachholen, denn Zähne lassen sich auch später noch bewegen. Eine Altersgrenze nach oben gibt es eigentlich nicht. Neue Methoden erlauben eine kieferorthopädische Therapie mit wenig bis keinerlei Einschränkungen bezüglich Ästhetik, Funktionalitität, Komfort und Lebensqualität. Da die Krankenkassen diese Behandlung nicht bezahlen dürfen, wird das Thema der Kosten und Finanzierungsmöglichkeit individuell und umfassend vorab mit Ihnen besprochen.

Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung

In seltenen Fällen reicht eine rein kieferorthopädische Behandlung nicht aus, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Dann ist die Einstellung der Kiefer zueinander durch den Kieferchirurgen erforderlich. Diese kombiniert kieferorthopädisch / kieferchirurgische Behandlung wird erst nach ausgiebiger Beratung durch den Kieferchirurgen und den Hausarzt geplant.
Eine solche Behandlung wird von den Krankenkassen bezahlt.

Zähne ziehen – ja oder nein

Auf Grund des ganzheitlichen Hintergrunds in der Ausbildung wird angestrebt, die Behandlung ohne das Ziehen von bleibenden Zähnen durchzuführen. Aber nicht um jeden Preis, da anatomische Gegebenheiten manchmal keine Möglichkeit darstellen, das Zähneziehen zu umgehen. Wichtig ist und bleibt, dass Zähne auf der Knochenbasis stehen und nicht außerhalb.

Herbst-Apparatur

Mit Hilfe der Herbst-Apparatur und ähnlichen Apparaturen kann der Unterkiefer auch noch bei jungen Erwachsenen nach vorne nachentwickelt werden. Hierbei schieben Teleskope den Unterkiefer langsam nach vorne, wobei Öffnungsbewegungen möglich, Seitbewegungen aber eingeschränkt sind. Die Eingewöhnung ist nicht unproblematisch, weshalb diese Apparatur für mich die ultima ratio ist.

Kiefergelenk

Einige Menschen leiden an Kiefergelenkschmerzen. In vielen Fällen liegt dieses an Verspannungen, die durch Zähneknirschen oder –pressen verursacht werden. Hier kann mit einer Aufbissschiene Abhilfe geschaffen werden. Hierzu bedarf es der Untersuchung der Gesichts- und Kaumuskulatur und der Kiefergelenke (Manuelle Funktionsdiagnostik). Begleitend ist die Behandlung durch einen Osteopathen oder Physiotherapeuten sinnvoll. Die Zusammenarbeit mit dem Hauszahnarzt und dem Hausarzt ist hierbei wichtig. Gegebenenfalls muss ein Schmerztherapeut mit zu Rate gezogen werden.

Schnarcherschienen

Schnarchen ist nicht nur für die Partnerin oder den Partner unangenehm, sondern führt auch zu Beeinträchtigungen am Tage (Sekundenschlaf, Störungen der Konzentration u.v.a.m.). Ich bin u.a. auch zertifiziert für Schnarcherschienen (TAP). Aber: wir dürfen erst, nachdem die Patienten im Schlaflabor untersucht wurden und von dort eine Überweisung mit der Bitte um Anfertigung einer Schnarcherschiene ausgestellt wurde, eine solche anfertigen.

Behandlung vor geplanter Prothetik

Wenn vom Hauszahnarzt eine prothetische Versorgung angedacht ist, kann es durchaus erforderlich sein, kieferorthopädisch im Vorfeld mit festsitzenden Apparaturen zu behandeln, damit eine Prothetik überhaupt erst möglich wird (Beseitigung von Engständen, regelmäßiges Verteilen von Pfeilerzähnen, Aufrichten gekippter Zähne). Hier wird ganz nach den Bedürfnissen des Hauszahnarztes gehandelt. Die Behandlung ist dann relativ kurz. Muss aber vom Patienten selber bezahlt werden.

kieferorthopädie filstal

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